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Schule

1.1 Professionalität

Profesionalität


1. Professionelle Kompetenzen

Wie wir bereits bei der Scholastik-Studie gesehen haben, lassen sich weder die für einen guten Unterricht notwendigen didaktischen Elemente, noch die, die für eine gute Lehrkraft kennzeichnend sind, empirisch feststellen.

Dies mag - neben den Grenzen der wissenschaftliche Methode --> Erzeugung von Mittelwerten, statistische Einebnung charakteristischer Züge, ... - auch an der komplexen Struktur einer Schulklasse liegen. Viele Interventionen und Maßnahmen der Lehrkraft erweisen sich nur im Nachhinein als sinnvoll oder gelungen.

Schaut man sich eine Unterrichtsstunde an, sind innerhalb einer 45-Minuten- Stunde von ihnen ca. 200 Entscheidungen zu treffen. Dies setzt sie unter einen unheimlichen Handlungsdruck.

Hinweis

Die Geschwindigkeit, mit der Entscheidungen getroffen werden müssen, setzt den Erwerb von funktionierenden Routinen, Regeln und Ritualen voraus, die sie vom Handlungsdruck entlasten können.

Wenn sie sich selbst dann auch noch an den kursierenden Listen von Unterrichtskriterien messen, sind Enttäuschungen vorprogrammiert. Eine gewissen Nützlichkeit haben diese "Anforderungskataloge" jedoch, wenn sie sie als Maßstab für die persönliche Weiterbildung verwenden.

Voraussetzungen für die berufliche Professionalität nach Weinert 1998 (zitiert nach H. Schmitt) sind die folgenden 4 Kompetenzbereiche: